Wo war Wallner?

Über 2000 Personen aus allen Altersgruppen folgten dem Aufruf zur „Beerdigung“ der „V“GKK vergangenen Donnerstag. Alle Redner wie Betriebsratsobmann der VGKK, diverse Mitstreiter und zuletzt AK-Präsident Hämmerle, der kräftig im Dialekt bekundete, dass die VGKK von Wien durch die Zentralisierung zur ÖGKK einverleibt wird. Die Leistungen werden laut Hämmerle nicht mehr dieselben sein wie bisher. Nur noch 85% der geleisteten Beiträge fließen zurück. 15% werden individuell verwendet. Bisher standen 100% der Beiträge den Vorarlbergern zu. Wo durch die Zentralisierung die Milliarde eingespart werden soll, konnte noch niemend bestätigen. Mit schwarzem Tuch und Kerzen wurde das Logo der „VGKK“ zu Grabe getragen. Es war eine gelungene Vorarlberger Demo wie damals die Schiffstaufe in Fußach. Bedauerlich ist es, festzustellen, dass unser Landeshauptmann Markus Wallner sich nicht die Zeit nahm, dabei zu sein und der Vorarlberger Bevölkerung mitzuteilen, wie es aus seiner Sicht wirklich ist. Ist für den Antrag im Parlament positiv eingestellt? Normal haben die Vorarlberger einen besonderen Status, den auch der Landeshauptmann mittragen sollte. Schon etwas traurig, wenn unser oberster Vertreter der Vorarlberger Bevölkerung sich nicht darum kümmert, Klarheit zu bekunden und zumindest seine Sicht der Dinge darlegt. Sicher kein positive Handlung.
 
 Oskar Piffer, Dornbirn

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