Abschiebepraxis

In den Medien wird über die Abschiebepraxis des Bundesamtes für Asylwesen berichtet und negativ geurteilt. Dass man aber die Methoden mit der Judenverfolgung und mit Nazimethoden vergleicht, und die Polizisten als Schergen beschimpft, ist eine unglaubliche Entgleisung. Dass dann auch noch den Rechtsanwälten dafür gedankt wird, dass sie die ganze Verzögerung mit ihren Einsprüchen mitverursacht haben, ist unbegreiflich. Da sie das ja nicht aus Gutmütigkeit machen, sondern durch jeden Einspruch Geld kassieren, sei auch gesagt. Weiters sind unsere Gesetze dazu da, um sie auch in Anspruch zu nehmen und nicht durch diverse Organisationen und Medien in Frage zu stellen. Wenn dadurch auf das Bundesamt für Asylwesen und deren Leiter Druck ausgebüt wird, ist die Rechtstaatlichkeit zu hinterfragen, die sowas zulässt. Auch stimmt es nicht, dass der Großteil der Bevölkerung wieder das Bleiberecht in den Händen des Landes will. Man hat es in der Vergangenheit gesehen und würde es gerade wieder am aktuellen Geschehen beobachten, dass dann der Druck auf die Politiker im Land steigen würde.
 
 Helmut Sauermoser,

 Bürs

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