Amateurfunk

Klammheimlich hat die Regierung das Amateurfunkgesetz ohne konkreten Anlass in das Telekommunikationsgesetz verpflanzt und damit Generationen von Ingenieuren, Forschern und Technikbegeisterten, von Jung bis Alt, vor den Kopf gestoßen. Die Laufzeiten werden nun auf wenige Jahre begrenzt und der Amateurfunk dem Spielzeugfunk gleichgesetzt. (Quelle: https://www.oevsv.at/oevsv/aktuelles/D-A-N-K-E-/) Wehret den Anfängen. Wird in Zukunft der AFU weiter demontiert und Ehrenamt, Not- und Katastrophenfunk den Kommerziellen zugeschanzt? Geht es vielleicht um zukünftiges Körberlgeld, um kommerzielle „powerline communication“ oder doch um mehr? Was ist mit dem Technik­nachwuchs, der von den „Sozialpartnern“ so gerne beschworen wird? Ich vermute, dass es sich in den 30ern etwa so angefühlt haben muss, bevor angefangen wurde die Lizenzen einzuziehen. Lieber Bundesrat, stoppt das Gesetz, denn mir ist nur ein Land bekannt, das die Amateure noch schlechter behandelt; Nordkorea!

 
 Norbert Renz,

 Bregenz

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