Kinder-Onko, vielen Dank!

Harte sieben Monate liegen hinter uns! Unzählige Telefonate, Mails, Termine und noch viel mehr schlaflose Nächte. Gerade bei so einem sensiblen Thema darf man nicht einfach klein beigeben. Es hat sich gelohnt! Die so enorm wichtige, heimatnahe Behandlung für unsere Kinder stand immer an oberster Stelle unserer Gespräche. Von Seiten des Landes und der Stadt Dornbirn wurde uns Folgendes zugesichert: 1. Die Erstdiagnose findet in Innsbruck statt. 2. Eltern von Leukämiekranken und Kindern mit Lymphomen können dann entscheiden, ob sie die Behandlung in Innsbruck fortführen, oder in St. Gallen. 3. Das bedeutet, dass die Kinder die Studie (Behandlungsplan) in Österreich beenden und in St. Gallen fortführen. Die Behandlung nach dem Studienprotokoll (z.B. BFM) ist in St. Gallen dieselbe. 4. Die Koordinationsstelle wird im KH Dornbirn sein, hier begann mit Anfang November der Casemanager, der diese Aufgabe übernehmen wird. Ab 1. Dezember 2018 kann dieses Angebot auch bei laufender Behandlung in Anspruch genommen werden. 5. Es wurde zugesichert, dass weiterhin ein Onkologe für das Krankenhaus Dornbirn gesucht wird um, sobald als möglich, wieder Chemotherapien in Dornbirn anzubieten.

Ich glaube wir können mehr als zufrieden sein. Und ja, als ich gehört habe, was nun in St. Gallen möglich ist, bin ich wirklich fast vom Stuhl gefallen 🙂 Es ist mir/uns ein großes Anliegen, noch einigen Menschen zu danken, ohne deren Hilfe wir es nicht geschafft hätten: Unsere Facebook-Ladies: Ihr habt uns den Rücken freigehalten, ihr seid wunderbare Menschen, mit dem Herzen am richtigen Fleck. Dr. Greiner und dem Kantonsspital St. Gallen: Das Wohl unserer Kinder lag ihnen so sehr am Herzen, dass sie uns diese Möglichkeit geschaffen haben. Landesrat Dr. Christian Bernhard, der sich sehr bemüht hat, eine Kooperation mit St. Gallen zu definieren. Auch war es ihm ein ehrliches Anliegen, dass die Expertise in Dornbirn erhalten bleibt. Landtagsabgeordneter Christoph Waibel, der bis heute den Kontakt zu uns gehalten hat und sich für uns und unser Anliegen stark gemacht hat. Ministerin Beate Hartinger-Klein: Sie gab grünes Licht, für ein Ausscheren aus dem österreichischen Gesundheitsplan. Fotograf Christian Holzknecht: Seine Bilder haben die Herzen berührt. Und nicht zuletzt ein Dank an Joachim Mangard, Stellv. Chefredakteur Wann & Wo: Seine mutigen Artikel haben St. Gallen wieder ins Gespräch gebracht. Danke euch allen, ihr habt mit uns geweint, gezittert und uns als Gruppe stark gemacht

 
 Andrea Tschofen-Netzer,

 im Namen der Elternvertreter  #ProKinderOnko Dornbirn