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„Rettung als Taxi missbraucht“

Liebe Frau Förtsch, leider kann ich Ihrem Bericht vom 6. Jänner so gar nicht zustimmen. Auch wir haben schon mehrmals in der Nacht die Rettung benötigt. Auf Grund von Rettungsärzten, die sichtlich überfordert waren, ist mein Gatte dann mit dem Hubschrauber nach Innsbruck (Not-OP) geflogen worden. Ich würde es niemanden raten auf eigene Faust einen Patienten, sei es auch noch so banal, mit seinem privaten Pkw in ein Spital zu fahren. Da man als Laie sicher nicht einen Notfall diagnostizieren kann, kann man auch die Verantwortung eines Krankentransportes nicht übernehmen. Schon traurig genug, dass in Vorarlberg fast ausschließlich freiwillige Rettungsorganisationen arbeiten.
 
 Herta Lechleitner, Höchst