Das richtige Maß?

HP will weltweit 9000 Stellen abbauen. Die saarländische Stahlindustrie braucht dringend finanzielle Unterstützung und warnt vor Auslagerung der Produktion in Staaten, die nicht so rigorose Umweltauflagen haben, zumal der Stahlmarkt in der Krise steckt. BMW will Arbeitskräfte abbauen und teilweise Gehälter reduzieren. Unser Geld wird dank der Nullzinspolitik des Herrn Draghi, die Frau Lagarde ja fortsetzen will, immer weniger. Zudem übersehen viele, dass bei uns infolge der Demokratien politische Meinungsfindungen meist sehr viel länger dauern, als in „Volksdiktaturen“, in denen politische Entscheidungen einfach gefällt und viel schneller umgesetzt werden (ich bin trotzdem gegen jede Art von Diktatur und Meinungsknebelung! Mir genügt, wenn Behörden Beschwerden gegen mögliche Fehler einfach schubladisieren oder totzuschweigen versuchen). Zudem sind in Diktaturen mangels politischer Veränderungen Wirtschafts- und politische Pläne langfristig ausgerichtet und werden nicht alle paar Jahre durch Änderung von Machtverhältnissen verändert. Hinzu kommen die sich weltweit abkühlende Wirtschaft und die inzwischen gehäuften Handelshemmnisse. Macht ja nichts, denn gemäß weitläufiger Meinung wird unser Staat sicherlich für die in Zukunft mehr werdenden Arbeitslosen u.a.m. aufkommen, dabei übersehend, dass die Gelder unseres Staates von uns allen erwirtschaftet werden müssen und nicht vom Himmel fallen. Dann wollen manche auch noch zusätzliche Steuern und Abgaben einführen.

 
 Kurt Höfferer, Hörbranz

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