Neugestaltung bei der FPÖ

Nach so einem schwerwiegenden Skandal eines Parteichefs muss eine Erneuerung der gesamtem Parteiführung vorgenommen werden. Strache war mit Gudenus, Hofer und Kickl eine Einheit. Er profitierte von allen Dreien, die ihn in allen Belangen berieten und unterstützten. Das Gedankengut des Ibiza-Videos war sicher nicht nur die Idee von Strache und Gudenus. Hofer und Kickl tun so, als ob sie nie davon wussten. Sicher eine große Lüge. Jetzt von Hofer und Kickl zu sagen, der Parteiausschluss wäre genug Reaktion (Gudenus ging ja selbst), ist ein großer Irrtum. Um eine Partei grundlegend zu „renovieren“, muss die gesamte Führungscrew ihren Hut nehmen. Sonst bleibt viel Altes im Parteien-Topf. Als Parteiobmann könnte ich mir den Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Manfred Haimbuchner bestens vorstellen. Kurz hat es in der alten ÖVP vorgemacht. Altes raus, Neues rein. Nur so kann ein Neuanfang gemacht werden. Die FPÖ wird sonst noch lange an dem alten Zopf hängen. So kommen die früheren Wähler nicht mehr zurück.
 
 Oskar Piffer, Dornbirn