Die Identitären

Frei nach Shakespeare – viel Lärm um nichts –herrscht wieder einmal in den Medien (W&W, 26.1. 2020) und bei einigen Politikern. Der Bundesobmann der FPÖ, Norbert Hofer hat erlaubt, dass der Salzburger Obmann der Identitären, Edwin Hintsteiner mit ihm am Akademikerball ein Selfie machte, welches dieser auf Twitter mit einem Lob auf den Ball veröffentlichte. Was ist denn so verwerflich, mit einem Mitglied der Identitären ein Selfie zu machen? Für die Identitären sind die Begriffe Patriotismus und Heimatliebe Werte wie für die meisten Österreicher auch. Sie sind gegen den Beitritt zum Migrationpakt, die ÖVP doch auch. Sie sind gegen eine unkontrollierte Massenmigration wie jeder Realitätsbewusste Bürger auch. Ein Gerichtsurteil vom Jänner 2019 bestätigt, das die IB (Identitäre Bewegung) keine kriminelle Organisation ist, die Hausdurchsuchung bei ihrem Bundesobmann Sellner war illegal und bis auf zwei Bagatelldelikte haben sie sich strafrechtlich nichts zu schulde kommen lassen. Wenn man sich diese Beispiele ansieht, bewegen sich die Identitären durchwegs im demokratischen Verfassungsbogen und dessen Grundrechten. So ist eher bei den Kritikern ein gewisses Maß an Demokratiedefizit festzustellen. Besonders vom DÖW (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes), einem privaten Verein, welcher von Steuergeldern schmarotzt und als kommunistische Vorfeldorganisation bezeichnet werden darf, wird der IB Rechtsextremismus unterstellt. Wer den Urteilen (besser Vorurteilen) dieses Vereines glaubt, glaubt auch an den Osterhasen. P.S.: Ich bin kein Mitglied der IB und kenne von denen auch niemanden persönlich.

 
 Günther Wieser,

 Lochau

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