Kopfstücke

Sieben Punkte

Kennen Sie die sieben Punkte für ein langes Leben? Aufgestellt hat sie Elizabeth Blackburn. 2007 wurde sie als eine der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt benannt. 2009 erhielt sie den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Physiologie ist übrigens die Wissenschaft von den Funktionen und Abläufen im Organismus. Damit befassen sich Forscher aus den Bereichen der Biologie, der Ernährungswissenschaft, der Medizin. Natürlich auch der Pharmazie, der Psychologie und der Sportwissenschaft. Als Biologin hat sich Frau Blackburn mit der Entschlüsselung des Alterns auseinandergesetzt.

Selbst wenn viele Künstler den legendären Song „Forever young“ singen, so richtig will es bis heute nämlich nicht gelingen. Forschungen, die das Altern bremsen sollen, teure Cremes, Tabletten, Operationen und selbst ein Alter von weit über hundert Jahren, all das bremst den Alterungsprozess des Menschen nicht.

Man kann lange schreiben, dass 60 das neue 40 oder 80 das neue 60 sind. Alt werden wollen wir alle. Einzige Voraussetzung dafür ist ein langes Leben.

Und damit uns das zuteil wird, hat Elizabeth Blackburn sieben Punkte genannt, die dazu beitragen können.

Lernen Sie eine gute Stressbewältigungsstrategie. Lassen Sie psychische Leiden, wenn Sie davon betroffen sind, angemessen und konsequent behandeln. Sorgen Sie für eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Gewöhnen Sie sich an ein regelmäßiges und überschaubares Sportpensum. Knüpfen Sie soziale Kontakte, die Sie auch in schwierigen Zeiten unterstützen werden. Vermeiden Sie so gut es geht Nikotin oder andere Umweltschadstoffe. Gönnen Sie sich jeden Tag mindestens sieben Stunden Schlaf.

Alles klar? Haben Sie alle Punkte gelesen und sich gemerkt? Das alles aber bitte ohne Stress. Sonst verstoßen Sie schon gegen die erste Regel einer guten Stressbewältigungsstrategie. Gehen Sie es gelassen an. Versuchen Sie die Punkte, die Ihnen leicht fallen, umzusetzen. Und dann die anderen.

In „Kopfstücke“ hat der
Gastkommentator Peter Kopf Raum
für seine persönliche Meinung.
Diese muss nicht mit der der
Redaktion übereinstimmen.

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