Tiertransporte – richtige Zahlen?

Die genauen Zahlen der Tiertransporte von Kälbern, Muttertieren, Rindern und

Kühen werden seit zwei Jahren nicht geliefert. Die Vergleiche von 2020

und 2019 stehen in keinem Zusammenhang mit der Wirklichkeit. Seit dem

Coronavirus gab es keine Abnehmer wie normal üblich, dies dürfte wohl

jedem klar sein. Hier einen Rückgang von 67 Prozent als Erfolg zu präsentieren, ist einfach den Menschen die Unwahrheit zu sagen. Der tatsächliche Rückgang liegt in zwei Jahren bei höchstens 20 Prozent. Die Menschen im Ländle sollen getäuscht werden. Tatsache ist auch, dass Tiere in Drittländer transportiert werden, obwohl es laut Landesrat Gantner keine geben soll. Die Beweise liegen vor. Das Geiche gilt für die öffentlichen Einrichtungen: Fast gar nichts hat sich verbessert. Das Fleisch kommt fast nie vom Bauern aus dem Ländle. Und in den Geschäften gibt es immer noch keine klare Deklaration, wie die Tiere gehalten wurden und von welchem Bauern das Fleisch kommt. Es wird seit Jahren diskutiert – erreicht wurde so gut wie gar nichts. Das Tierleid wird weitergehen. Die geplanten Maßnahmen gibt

es bereits, aber eingehalten werden sie jetzt schon nicht. Ein Stopp der Tiertransporte ist möglich, aber nicht gewünscht, da im Land keine nachhaltigen

Veränderungen gewünscht werden. Schaut auf die Wiesen. Kälber, Rinder und Kühe sind Lebewesen, die es verdient haben, bei uns im Land zu bleiben und nicht im Libanon zu sterben. Vielen Dank an alle Tierfreunde, die sich für Tiere und Natur einsetzen – und für die ehrlichen Bauern. Konsumenten und Bauern können die Politik

an ihre Verpflichtungen erinnern. Kälberaufzucht ist ein wichtiger Bestandteil.

 Dieter Steinacher,

 Nüziders

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