Fragwürdige Coronatests

Heute ging ich zu einer Abschlussuntersuchung in ein Landeskrankenhaus. Ich musste einen Screening-Fragebogen bzgl. Coronavirus ausfüllen, um das LKH betreten zu dürfen. Da ich selber im medizinischen Dienst tätig bin, kenne ich dieses Prozedere in Altersheimen oder anderen öffentlichen Einrichtungen. Eine junge Security-Mitarbeiterin kreuzt an, dass ich weniger als 37 Grad Körpertemperatur habe ohne mich zu messen und flirtet heftig mit einem Zivildiener, der sich ebenso bei der Anmeldung mit einem Rollstuhlpatient befindet. Man wird filmisch aufgezeichnet und mit einer Nummer dokumentiert, obwohl man ein offizieller Patient ist und nicht klinisches Personal. „Big Brother is watching you!“, falls jemand das Buch kennt. Im Krankenhaus selbst wurde überhaupt nicht dokumentiert, ob jemand eine MNS- Maske trägt oder sie richtig anwendet. Ich möchte nicht wissen, wie viel dies den Steuerzahler österreichweit kostet. Sinnlose Security, Papierkrieg ohne Ende, sinnlose strafbare Datenschutzgrundverordnung ausgehebelt, 17 Stunden Wartezeit an der Grenze: Ich für meinen Teil bin immer weniger stolz, steuerzahlender österreichischer Staatsbürger zu sein und diesen globalen Nonsens zu glauben.

 David Feurstein,
 Hohenweiler

Wann & Wo | template