Tierleid und Tierwohl

Vergangenen Mittwoch kam auf ARTE ein Bericht über Schweizer Bauern, die es sich erkämpft haben, ihre Tiere schmerzlos und stressfrei auf ihrem eignen Hof zu schlachten. Dabei wird das Tier mit einem gezielten Schuss oder Bolzenschlag getötet. Es blutet am Hof aus und wird dann in den Schlachthof geliefert. Das hat es schon früher gegeben. Auch die Deutschen machen das immer öfter aus Verantwortungsbewusstsein für ihre Tiere. Bei uns wird es Benno Feldkircher aus Hard seit Jahren verwehrt, mit seinem mobilen Schlachthof diese humane Art der Tiertötung zu praktizieren. Vollspaltenböden, die bei Schweinen große Leiden und gesundheitliche Probleme verursachen und letztlich auch der Verzehr des Fleisches dieser geschundenen Kreatur den Menschen belastet, werden nach wie vor toleriert. Ganz zu schweigen von den unsäglichen Kälbertransporten, die immer noch andauern, obwohl seit Jahren dagegen protestiert wird, um diese schreckliche Folter für die Tierkinder zu beenden! Warum schauen wir alle nach wie vor zu? Wann wird endlich gehandelt?

 Gabriele Schertler, Dornbirn

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