Zu: „Wir fühlen uns verarscht“

Zur W&W-Story über die Skater-Demonstration (28. 2.). Auf dem Weg zum Friedhof Markt habe ich am Samstag (27. 2.) den Marktplatz in Dornbirn passiert. Leider konnte ich nicht wissen, dass die Skater an diesem Nachmittag ihren Streik auf dem Marktplatz durchführten. Gerne möchte ich Ihnen mitteilen, wie es mir beim Anblick der Skater, die unter anderem auch die Stufen der Stadtpfarrkirche als Rampe verwendeten, ergangen ist. Ich ärgere mich über einen sinnlosen Lärm auf der großen Fläche des Marktplatzes. Genauso stört mich die Verwendung der Stufen einer Kirche als Rampe für sportliche Aktivitäten. Gerne möchte ich wissen, ob sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen auch für die Reinigung und eventuellen Schäden derselben verantwortlich fühlen? Es wäre schön, wenn die jungen Leute nicht einfach nur ihren Frust über den immer noch nicht vorhanden Skatepark abreagieren, sondern die Corona-Maßnahmen befolgen würden (siehe auch Foto zum Artikel im W&W). Außerdem sind Jugendliche und junge Erwachsene im Allgemeinen mobil. Sollte es sich noch nicht herumgesprochen haben: es gibt bereits Skateparks in Vorarlberg. Bis zur Verwirklichung eines solchen in Dornbirn müsste es mit gutem Willen möglich sein, auf andere Skateparks auszuweichen. Wenn die Stufen der Stadtpfarrkirche St. Martin von den Skatern weiterhin als Rampe verwendet werden, fühle ich mich „verarscht“ und bin verärgert.

 Hildegard Ölz, Dornbirn

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