Osterfest im ­Klartext

Unvorstellbares Tierleid begleitet uns das ganze Jahr über. Besonders an den Festtagen, die Gott geweiht sind, kumuliert das Tierleid auf seinen Höhepunkt. Unzählige Tierbabys müssen ihr Leben lassen, um als Braten auf den Mittagstischen verzehrt zu werden. Tiere sind fühlende Wesen. Sie spüren den Todesschmerz und die Angst vor dem Getötet­werden lange vor dem eigentlichen Schlachtvorgang. Angst- und Stresshormone werden ausgeschüttet, welche nicht weggebraten oder weggegrillt werden können. Energetisch bleiben sie am Fleisch haften. Und diese Energien nehmen wir in unserem Körper auf. Sie beeinflussen unsere Emotionen. Angst und Stress sind auch bei den Menschen die Folge. Nach 4000 Jahren Missbrauchs an den Tieren sollten wir uns eines Besseren besinnen. Lassen wir die Tiere leben, geben wir ihnen die Liebe zurück, die sie uns geben. Schauen wir nicht mehr weg und fühlen wir mit den Tieren, mit der malträtierten Natur und mit der Mutter Erde. Besinnen wir uns auf das Gottesgebot: Du sollst nicht töten. Nirgends steht in der Bibel, dass die Tiere davon ausgenommen sind. Sie sind ein Teil der Schöpfung und uns zur Freude und Fürsorge geschenkt. Das spürt jeder, der ein Haustier umsorgt. Und eine Kuh oder ein Lamm fühlen nicht anderes als unsere Katze oder unser Hund.

 Dr. Dietlinde Jäger, Schlins

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