Zu „Marsch fürs Laeba“

Danke Herr German Bader für Ihren Leserbrief vom 6. Juni 2021 im W&W zum Thema „jeder Mensch hat Recht auf Leben“, „Abtreibung“ und „Verwendung der Föten“. Ja, es ist erschütternd und unglaublich traurig, was da geschieht. Warum? Weil unsere Sexualität „aus dem Ruder läuft“ und es niemandem auffällt. Es ist völlig „normal“ in unserer Gesellschaft, allzeit geilen Sex haben zu können, wann, wo, mit wem auch immer… (möglicherweise sogar um Spannungen, Aggressionen loszuwerden). Unerwünschte Kinder entstehen, von denen viele abgetrieben werden. Zum Glück gibt es auch Kinder, die trotzdem in Liebe angenommen werden. Danke an diese Eltern! Niemand hinterfragt unseren Umgang mit Sexualität. Wie sähe eine Welt aus, in der Sex wieder zum „Liebe machen“ (im wahrsten Sinne des Wortes) gelebt werden würde? Ja, Liebe ist wirklich „machbar“. Beziehungen, die immer tiefer, schöner und erfüllender werden, statt nach der ersten Leidenschaft immer abgestumpfter und trennender. Die Antwort liegt im „bewusst Liebe machen“. Und das kann Mann und Frau lernen. Buchempfehlung: „Zeit für Liebe“ von Diana Richardson. Oder gleich beim „Making Love Retreat“ das Geheimnis hinter SlowSex erforschen. Folge davon: Weniger ungewollte Kinder, nur noch „mit Liebe gezeugte Kinder“, die Anzahl der Menschen auf dieser Welt würde ganz natürlich zurück gehen – dafür viel mehr Frieden auf der Welt, weil die Menschen den „inneren Frieden“ in sich tragen – von Anfang an.

 Silvia Gächter, Doren

 Dipl. Sexualberaterin

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