Tiertransporte

Bei Hitze werden die Transport-Vorschriften nicht immer eingehalten. So läuft es: Die Tiertransporte aus Vorarlberg werden in der Nacht gestartet, damit sie niemand sehen soll. Auch die vorgeschriebenen Kontrollen werden so umgangen. Dann beginnt

die Fahrt über mehrere Stunden und die Tiere werden bei über 30 Grad transportiert. Meistens erfolgt der Transport nach Bozen. Hier werden die Tiere nach kurzer Pause weiter transportiert. Dann geht es bis zu zehn Stunden nach Spanien, wo 40 Grad gemessen wurden. Hier landen sie in Sammellager. Dann geht es weiter mit dem Schiff. Niemand kann sich dieses Tierleid vorstellen. Das Ärgste erleben die Tiere dann bei der Ankunft, wo sie schrecklich getötet werden. Das Land Vorarlberg trägt die Verantwortung für die Tiere bis zum Bestimmungsort. Es ist Tierleid ohne Ende. Die Tierschutzobmudsfrau Keckeis berichtete, dass man keine Tiere bei Hitze im Auto lassen soll. Sie hat völlig recht. Nur sind offensichtlich Kälber, Rinder und Milchkühe für sie keine Tiere. Ich habe den Landesvolksanwalt über die vielen Missstände informiert. Er hat mir seine Zusage gemacht, tätig zu werden. Allerdings hat mir sein letztes Mail schon sehr zu denken gegeben. Aber man darf die Hoffnung nicht aufgeben. Tierschutz in unserem Land ist ein Wunschtraum, der leider mit Tiermord und Tierquälerei endet. Die BH Bregenz unternimmt nichts und gibt auch keine Auskunft, obwohl es von öffentlichem Interesse ist.

 Dieter Steinacher,

 Nüziders

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