Menschenrechte und Peking 2022

Wer das Buch „die Kronzeugin“ von Sayragul Sauytbay und Alexandra Cavelius liest, wo von ungeheuerlichen Menschenrechtsverletzungen in der Province Xinjiang in China berichtet wird, veranlasst durch die KPCh. Herr Bach, wie kann man dort in China Olympische Spiele abhalten? Die Olympischen Spiele stehen für ein friedlichen Wettkampf unter den Völkern miteinander und nicht für Menschenrechtsverletzungen in diesem Ausmaß wie in China. Ich weiß, dass Sie als oberster Olympionike die Politik aus den Spielen heraushalten wollen, nur autokratischen Staaten wie China missbrauchen solche Großveranstaltungen zur Machtdemonstration. Es ist bekannt, keine ausländischen Besucher bei Peking 2022 zu zulassen. Ja, Herr Bach, die Politik heraushalten klappt nicht. Der 3-Stufenplan von der KPCh beinhaltet böse Überraschungen für westliche Demokratien bis 2049. Das Dokument Nr. 9 (2013), Verfasser ist Xi Jinping, mit dem Inhalt die sieben gefährlichsten Strömungen für China. Das sind etwa Demokratien westlicher Prägung, Menschenrechte oder Pressefreiheit usw. Wir Demokraten haben die Pflicht, unsere Werte gegenüber Autokraten zu verteidigen. Die Demokratie ist keine besonders gute Staatsform, aber sie ist die beste die ich kenne. Es ist somit mein Wunsch, keine Sportler von Österreich und der EU zu den Winterspielen 2022 in Peking zu entsenden, denn wie in der Antike so auch in der Neuzeit, sind für mich die Olympischen Spiele gescheitert und haben nie Kriege verhindert.

 Oswald Klettl, Wolfurt

Wann & Wo | template