Heron

Die Bevölkerung befindet sich seit März 2020 in einem Schock- und Angstzustand. Seit es die Notzulassung für mRNA-Impfstoffe gibt, ist der Sündenbock gefunden. Die Firma „Heron“ mit Geschäftsführer Christian Beer stellt sich mit selbstbezahlten, großflächigen Inseraten gegen die seit 18 Monaten herrschende monotone Stimmungsmache von Politik und Medien. „Heron“ konnte der Spaltung der Gesellschaft nicht mehr untätig zuschauen, bekannte sich öffentlich zu arbeitswilligen Menschen, ungeachtet ihres Impfstatus. Gleichzeitig herrschen in der Firma wohl die schärfsten Sicherheitsmaßnahmen im Ländle. Kein Mitarbeiter oder Besucher darf das Gebäude ohne Einhaltung der 3-G-Regel betreten. Jeder Besucher muss zusätzlich den „Safedi-Abstandswarner“ tragen. Einzigartig in Vorarlberg, so denke ich. Dennoch musste die Firma Heron als erste und bisher einzige Firma einer BH-Covid-Überprüfung über sich ergehen lassen. Dass sich dabei weder die BH-Kontrolleure, als auch herbeigerufene Polizisten mittels 3-G-Zertifikat auswiesen, sondern das Covid-sichere Gebäude mit Staatsgewalt betraten, ist ein Skandal. Das hätte ich vor 18 Monaten niemals geglaubt, dass das in unserem „subra Ländle“ möglich ist. Leider ergänzen Meldungen aus der „freien“ Privatwirtschaft das Bild. Firmen – so hörte ich – welche sich gegen die Spaltung der Gesellschaft aussprechen, werden unter Druck gesetzt. Manche Firmen werden mit Verlust der Aufträge bedroht, so hörte ich. Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren (Benjamin Franklin). Dieser Spruch sollte zum Nachdenken geben!

 Karl Lang, Wolfurt

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