Klimakrise und S18

Nach einem VN-Interview mit Markus Wallner vom vergangenen Montag frage ich mich ernsthaft, ob er auch nur ansatzweise verstanden hat, worum es bei der Klimakrise geht. Er ereifert sich darüber, dass Klimaschutz ein Kriterium bei der Beurteilung der S18 sei, meint, man solle sich anschauen, was sonst schon alles gemacht wird, anstatt auch die S18 unter die Lupe zu nehmen. Das ist komplett absurd und gefährlich. Es können heutzutage keine weitreichenden Entscheidungen mehr getroffen werden ohne Klimaschutz mitzubedenken. Dass das unser Landeshauptmann anders zu sehen scheint, macht Angst. Er rechtfertigt Klimazerstörung durch Straßenbau mit anderen Maßnahmen – versucht die S18 mit allen Mitteln zu greenwashen. Eigentlich sollte es um die Lösung der Klimakrise gehen. Es sollte um die Frage gehen, wie wir Kindern eine lebenswerte Zukunft garantieren können, und nicht darum, wie ein fossiles Großprojekt entgegen jeder Vernunft umgesetzt werden kann.

 Johannes Hartmann, Dornbirn

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