Steigende Preise, Geldentwertung

Die Inflation steigt, die Zinsen bleiben auf Null. Die Zentralbank druckt Geld, der Finanzminister zahlt damit die Rechnungen.

Die Entschuldung der Staaten ist unseren Verantwortlichen wichtiger, als die Kaufkraft der breiten Masse. Die Regierungen benutzen die Inflation, um uns zu bestehlen, indem sie unsere Arbeit entwerten. Weil der Finanzminister die Steuergrenzen und Absetzbeträge nicht der Inflation anpasst, kassiert er durch die Teuerung mehr Geld. Der Staat verwendet unser bereits mehrfach versteuertes Privatvermögen für den Abbau seiner Schulden. Verlierer sind die braven Sparer, denen man immer wieder eintrichtert dass sie das Geld der Bank und den Versicherungsinstituten leihen sollen. Was ist denn ein Sparbuch anderes als „der Bank Geld leihen“? Besonders der Mittelschicht (inklusive Pensionisten) werden Ersparnisse entzogen; weniger Kaufkraft und Vermögensverlust sind die Folge. Die ganze Zeit über schauen wir zu, wie jeder unserer Euros wie Schnee schmilzt. Ich befürchte, dass die Regierung das Problem nicht lösen wird, sondern für mehr Regulierung und höhere Steuern für den Mittelstand stimmen wird. Wir machen ein Riesen-Theater um Corona, was werden wir erst tun, wenn wir unsere Ersparnisse für das Studium unserer Kinder und für unsere Rente verloren haben? Vielleicht sind dann die Depressiven in den Intensivstationen.

 Roland Geiger,

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