Visionär?

Wenn junge Menschen gemeinsam festen und über die Stränge schlagen, wer fragt nach später möglichem Lebensdauerverlust? Berechtigt es Politiker, Menschen die sich zu wenig bewegen, zu viel essen, dadurch gesundheitliche Probleme bekommen und ggf. einige Jahre früher sterben, deren Freiheits- oder Grundrechte einzuschränken? Wenn ggf. Rauschgift konsumiert wird und vielleicht Entzug notwendig wird, wenn man sich bei Freizeitunfällen freiwillig in Gefahr begab, verletzt und das Gesundheitssystem belastet, wird da nach Solidarität verlangt? Wenn jemand aufgrund Krankheit oder einzunehmender Tabletten Luftdruck ablassen muss und mit Geruch unfreiwillig seine Mitmenschen beglückt, sind das alles Gründe auf Solidarität zu pochen und Menschen wie beim unwirksamen Ungeimpftenlockdown monatelang auszuschließen? Wird nicht in der jetzigen Omikron­situation angstfördernd und grundrechtereduzierend auf Impfpflicht u.a. gepocht? Alleine hinsichtlich visueller „Vorsichtsmaßnahmen“ bezüglich einer ungewissen Herbst-Corona-Welle, von der niemand weiß, ob sie wirklich kommt, und wenn, ob diese noch milder verläuft als die jetzige Omikronvariante und sich das Geschehen in endemische Sphären, ähnlich wie Grippe und andere Krankheiten verlagert, werden weiterhin einschneidende Maßnahmen begründet … einzig auf Verdacht mit fadenscheinigen ungewissen Begründungen!? Warum verbringen wir nicht gleich unser Leben, elitengesteuert, hermetisch abgesondert, alleine im „Homeoffice“, ständig separiert, doch von sämtlichen Krankheiten verschont, sparen Ressourcen und verhalten uns umweltvermeidend politikangepasst?

 Kurt Höfferer,   Hörbranz

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