Straßenplanung radfreundlich?

Zwei Jahrzehnte bin ich von Dornbirn Richtung Schmitter mit dem Fahrrad gefahren. Nach einer neuerlichen Fahrt musste ich feststellen, dass auf rund 100 Meter neuer Straße (Messehalle 14 – ehemaliges Rein-Gebäude) kein Radweg, Radstreifen oder keine Radüberquerung vorgesehen wurde. Dieser Weg wird oft zum Wandern und im Sommer als Radweg zum Alten Rhein benutzt. Auch Berufspendler fahren auf diesem Weg jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit. Wie schon geschrieben wurde, gibt es in Vorarlberg nur zwei durchgehende Fahrradwege und der Rest ist ein Flickwerk. Trotzdem möchte ich unserem Landes-Sportausschuss ein Lob aussprechen, der jetzt nach 40 Jahren erkannt hat, wie wichtig ein Gehweg (Radweg) in den Bregenzerwald ist und dies in den Landtag zur Abstimmung gebracht hat. Vermutlich ist LR Rauch dann wieder dagegen, da ja ein paar Vögel verscheucht werden. Jedoch ist River-Rafting, was auch einen gehörigen Lärm verursacht, in dieser wunderbaren Naturlandschaft erlaubt. Meine Generation konnte die Natur in der Jugendzeit noch erleben und nicht am Handy. Ein gutes Beispiel sollte Norwegen (die meisten Medaillen bei den Winterspielen) für uns sein. Hier wird die Jugend von klein auf mit Natur und Sport begeistert.

  Egon Siegl,  Alberschwende

Artikel 109 von 119