Russisch- orthodoxe Kirche

Die Russisch-orthodoxe Kirche ist eine russische Partei und keine Kirche, weil: Der russische Patriarch Kyrill I., geboren am 20.11.1946 in St. Petersburg, weltlich Wladimir M. Gundjajew, war aktiver KGB-Offizier in der UdSSR-Zeit – wie auch Putin. Agenten verwenden Decknamen und Mäntelchen, dass man sie nicht erkennt. Russen sagen, wir können in Russland so viele Parteien gründen, wie wir wollen, am Schluss ist es immer eine KP. Aussage von Kyrill I. zur Präsidentenwahl Putins im Jahr 2012: „Wählt Putin, denn das ist ein Wunder Gottes“. Sieht ein Wunder Gottes so aus, dass russisch-orthodoxe Christen, ukrainische orthodoxe Christen töten dürfen? Hier sei das 5. Gebot, „du sollst nicht töten“ und das 10. Gebot, „du sollst nicht begehren Deines nächsten Gut“ erwähnt. Ergänzend dazu der konservative russische Philosoph Iwan Iljin (1883 bis 1954). Nach dem Zusammenbruch der UdSSR schrieb er im Jahr 1950 für die Zeit danach eine Verfassung mit dem Titel: „Das Grundgesetzt des Russischen Imperiums“. Diese beinhaltet, dass in Russland eine erzieherische und wiedergebärende Diktatur eingerichtet werden muss. Gegenstände der nationalen Erziehung sind neben Geschichte, Armee, Territorium und Wirtschaft auch Gebete, Märchen und Heiligenlegenden. Wer mit solchen Argumenten aus vergangenen Zeiten den Krieg in der Ukraine rechtfertigt und unterstützt, lebt nicht in der Gegenwart.

  Oswald Klettl, Wolfurt

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