Anschrift auf Briefkasten

Es wächst die Unzufriedenheit in der österreichischen Bevölkerung. Zwei Drittel sind angeblich mit der Regierungsarbeit nicht mehr zufrieden. Kaum noch nachvollziehbare Corona-Maßnahmen und ein weltweit einmaliger Impfzwang zeichnen Österreich gegenüber anderen Ländern aus. Jetzt versucht man zurückzurudern, nachdem unfähige Regierungspolitiker und Lobbyisten das Land gespalten haben wie nie zuvor. Hat die Politik etwa gar ein falsches Spiel getrieben? Sind leere Impfstraßen schon der Angriff auf ein fanatisches Impf-Regime? Wurden wir belogen und betrogen? Man weiß es nicht, dafür wird fast alles medizinisch interpretiert. So entscheiden Epidemiologen und Amtsärzte über Menschen, die sich nicht impfen lassen können und keine Impfgegner sind! Zum Lachen gibt es nichts mehr. Oder doch? Ich habe kürzlich im Fernsehen scharf beobachtet: Ein prominenter Ex-Politiker steht vor einem Wiener Gebäude und gibt ein Statement ab. Er steht in der Bildmitte, rechts von ihm ist eine Tafel zu sehen mit der Aufschrift: „Bundesministerium für Inneres“. Links von ihm zeigt die Kamera einen riesigen, etwas verrosteten Briefkasten mit einer beamtenmäßigen Aufschrift, die ich köstlich fand. Ich dachte sofort medizinisch, denn einfältige Politiker könnten sich einer Behandlung, die auf der Aufschrift des Briefkastens stand, unterziehen. Am besten gleich im Innenministerium. Die Aufschrift lautete: „Einlaufstelle“.

 Mag. Eduard Steininger, Bürs

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