Ra-Ra-RasPutin

Ich möchte mich an dieser Stelle bewusst nicht in die allgegenwärtigen Ohnmachtsbekundungen einklinken, die in allen Medien präsent sind. Bei den neuesten TV-Ausschnitten, in denen „Er“ zu sehen und zu hören ist, hatte ich eine Art „Déjà-vu“: In meiner Kindheit war ich ein großer Fan von „Raumschiff Enterprise“ und der Crew um Captain Kirk, die da auf ihrem Weg durch das All neue Welten, neue Galaxien und neue Zivilisationen entdeckten. Öfters trafen dann unterschiedliche Zivilisationen aufeinander, die Enterprise drohte, vernichtet zu werden. Davor gab es meist eine Sequenz, in welcher James Kirk den „Fremdling“ auf der Brücke auf den Schirm holte. Das waren meist recht gruselige und verzerrte Gesichter, die man da sah und mit verzerrter Stimme sprechen hörte und die recht angsteinflößend „Forderungen“ stellten. Bezugnehmend auf die Situation mit dem aktuellen „Fremdling“: Das genau wurde jetzt irgendwie Realität. Nicht fiktiv im Weltall, sondern auf unserem schönen Planeten Erde. Und wie ging die Sache bei „Enterprise“ meist aus: Irgendwie schaffte es Kirk und seine Crew doch immer wieder, sich aus den Klauen des „Aggressors“ zu befreien. Und genau das wünsche ich uns allen auch. Allen restlichen Ländern und Völkern dieser Welt, die für eine friedliche und freie Welt einstehen. Kirk ENDE.

  Christian Salzmann,  Dornbirn