Verteidigung der Heimat

Meine Cousins leben in der Ukraine, rund 250 km westlich von Kiew. Noch ist deren Gebiet verschont. Nichtsdestotrotz müssen Sergey (56) und sein Sohn (21) zu den Waffen und stehen zur Verteidigung der Heimat bereit. Würde es meine Gesundheit zulassen, würde ich noch als jetzt 72-Jähriger in die Ukraine reisen und versuchen, ihnen irgendwie zur Seite zu stehen. Kriegsursache hin oder her – ich kann nur hoffen, dass dieses sinnlose Gemetzel durch eine diplomatische Lösung gegenseitiger Anerkennung ein Ende nimmt. Meine Vision wäre, dass alle Menschen auf dem europäischen Kontinent gemeinsam aufstehen und sich gegen die Kriegstreiber auf allen Ebenen stellen. Es braucht mehr Revolutionäre des Friedens auf der Welt. Hallo Papst Franziskus, Vertreter des Friedens! Beten alleine nützt nichts. Man hole alle Verursacher zum Rapport und sage ihnen die Wahrheit. Am Ende soll es nur Gewinner geben – denn der Mensch hat es selber in der Hand, wie er mit Gier, Neid, Hass und Angst umgeht. Liebe Ukraine, seid tapfer und haltet durch, denn wir sind bei euch, heute und morgen!

  Otto Ohrmeier, Dornbirn