Kampf um Nachtruhe

Seit mittlerweile drei Jahren kämpfe ich um die gesetzlich vorgegebene Nachtruhe für jeden Bürger. Soweit ich informiert bin, ist der Bürgermeister einer Gemeinde

für Recht und Ordnung zuständig. Durch bewilligte 24-Stunden-Öffnungszeiten einer Tankstelle mit Tankstellenshop (13 Meter von unserem Haus), kann sich jeder vorstellen, wie die notwendige Nachtruhe sichergestellt ist. Früher hielt man Kriminelle bewusst wach, um eine Aussage zu erzwingen. Unser Leben gleicht auch einer Folter. 24 Stunden, sieben Tage mit Lärm verbunden. Woher nehmen sich die Politiker und Behörden das Recht dem Normalbürger durch ihre unbedachte Handlungsweise Leid und Schaden zuzufügen. Bin ich wirklich verpflichtet, jedes Wochenende in der Nacht die Polizei zu rufen und mir dann anzuhören, ich soll mir Ohrstöpsel anpassen lassen oder in einem anderen Zimmer schlafen. Wenn man für längere Zeit wegen dauerhaftem Nachtlärm nicht schlafen kann, verursacht das gesundheitliche Probleme. Davon bin ich inzwischen betroffen! Aus diesem Grund möchte ich mich bei unserem Bürgermeister und den zuständigen Behörden in Lustenau und Dornbirn für das Menschliche vorgehen

bedanken. Macht und Geld regiert die Welt. Leider kann dafür niemand Gesundheit und das Leben kaufen – die einzige Gerechtigkeit in unserem Dasein. Vielen Dank, dass man uns das Gefühl vermittelt hat, ein Niemand zu sein.

  Marina Maric, Lustenau