Ein Herz für den Achtalradweg?

Dort, wo viel Verkehr (Skifahrerzubringerstraßen, Dornbirn Nord Kreisverkehr, LKW-Zollabfertigung Wolfurt) erwartet wird, dürfen nicht noch mehr Verengungen, 30er- und Begegnungszonen geschaffen werden, sodass die Verkehrsschlange noch länger durch den Ort fährt. Der Verkehr wird nicht weniger.

Die Alberschwender Verkehrssituation war bereits vor dem Bau des Achraintunnels vorhersehbar. Diesen plante man untertunnelt bis zum Hotel Engel, was aber die Alberschwender Wirtschaft verhinderte.

Ergebnis? Visionäre sind im Wolfurter Ried. Sie machen und denken groß und haben den Segen unseres LH und der Grünen, denn große Firmen dürfen alles und sind geschützt. Was hier Fa. Doppelmayr und Fa. Meusburger an Riedgebiet verschüttet, planiert und verbaut, ist einfach eine bodenlose Frechheit. Wo ist hier ein Naturschützer, ein Wachtelkönig oder eine Windelschnecke? Hier braucht man keine Machbarkeitsstudie. Eine beliebte Straße (Hohe Brücke) wird einfach geschlossen. Bevölkerungswünsche gelten nicht viel, nur Wirtschaftsvisionen.

Beim idealen Achtalradweg in den Bregenzerwald wurden die Kosten so hoch angesetzt, wie bei einem Häuslebauer, der die laufenden Kosten der nächsten 50 Jahre in den Kredit hineinpackt. Bei einer Landtagssitzung war LH Wallner überrascht, als ich ihm sagte, dass die Vorarlberger Bevölkerung für den Ausbau des Achtalradweges ist. Hat hier LH Wallner keine Vision für die Bevölkerung?

  Silvia  Greber-Schmelzenbach,  Schwarzach