Bessere Lösung für Fahrräder in Zügen

Die ÖBB mutet fahrradfahrenden Menschen viel zu. So auch vergangenen Montag im REX 5591 von Bregenz ins Oberland. Ab dem Bahnhof Riedenburg waren gezählte zwölf Fahrräder samt ihren Besitzerinnen und Besitzern sowie ein Kinderwagen samt Mutter und Kind im Fahrradabteil. Die anderen Räder, die sich irgendwo anders in den Zug gequält haben noch gar nicht gezählt. Wer da keine Platzangst bekommt, der ist hart im Nehmen. Vom Schwitzen einmal ganz abgesehen.

Wären die Betroffenen nicht alle sehr rücksichtsvoll, würden sich verständigen, wer als nächstes aussteigen muss und würden sich das auch lassen, das Chaos wäre noch größer. Zumal ja auch Leute in Dornbirn, Hohenems, Götzis, Rankweil oder Feldkirch mit ihrem Rad einsteigen möchten. Die Zugbegleiterin ist da eher genervt und ungeduldig.

Dabei wäre die Lösung ganz simpel. Einfach einen Waggon von den Sitzen befreien und für Fahrräder, Kinderwägen und Rollstühle freihalten. Wegschauen und die Zunahme an Fahrrädern in den Zügen ignorieren ist keine Lösung, liebe ÖBB. Schon der Sicherheit zuliebe.

  Peter Kopf, Hard