Eins zu Hundert

Das Industrie- und Gewerbe­zentrum am Güterbahnhof Wolfurt braucht Zufahrtswege. Dies besonders auch aus den unteren Rheintalgemeinden Hard, Fußach, Höchst, Lustenau und der gesamten Ostschweiz. Der Wille, den Güterverkehr möglichst auf die Schiene zu verlagern, erfordert auch für die Zubringung und Verteilung mit den nötigen Lkws ein leistungsfähiges Straßennetz, das auch dem Umweltschutz gerecht wird. Politische Versager verhindern es.

Dass sich hier die herrschenden Verantwortlichen samt politischem Bürgermeister seit über 40 Jahren mit einem Haufen Bürgergeld in Planungen ohne Ergebnis verstrickt, ist ein Betrug am Volk und Steuerzahler, somit ein strafbarer Strafbestand. Um die Dörfer zu entlasten, ist somit eine Verlängerung des bereits ausgebauten Teilstückes der Senderstraße zur Rheindammstraße Hard-Lustenau, Höhe Häusleberg, Bahnhof Lustenau die einzige Lösung. Über den Rhein und Höchsterstraße zum neuen Zollamt und Einbindung der Schweizer Autobahn ein Katzensprung.

Die Höchsterstraße, Senderstraße und Zellgasse werden autofrei. Ein echtes Naturjuwel für Landwirtschaft bzw. fürs Fuß- und Radvolk entsteht – frei von jeder neuen Bautätigkeit. Es ist eine einmalige Chance. Vorarlberg gehört zum neutralen, demokratischen Österreich, unsere Politiker sollten der österreichischen und Vorarlberger Verfassung gemäß dienen. Ich glaube sogar, sie hintergehen zurzeit bereits ihre eigene Wählerschaft, nur ihrer Zucht zuliebe.

  Alwin Rohner, Lauterach

Artikel 71 von 77