Die Leute an ihren Taten messen!

Dieser Satz von Dominik Wlazny in Bezug auf seinen Wahlkampf, trifft auch auf unsere Situation zu. Als direkte Anrainerin der unsinnigen Raststätte in der Reichsstraße in Lustenau, frage ich mich: Haben sich die Verantwortlichen und Befürworter dieser Planung überhaupt irgendetwas dabei gedacht? Seit der Eröffnung leiden wir unter nächtlichem Lärm. Was uns seitens der Gemeinde zugemutet wird, ist menschenunwürdig. Im „Ortsporträt Lustenau“ spricht unser Bürgermeister davon, Verantwortung für alle Generationen zu übernehmen. In unserem Haus leben zwei Generationen – doch uns wurde seitens der Gemeinde nur Leid zugefügt: Diese schlimmen Nächte kann man nicht beschreiben, man muss sie erleben. Aus diesem Grund fordere ich unser Gemeindeoberhaupt und die zuständige Baubehörde auf, sich vor Ort selbst zu überzeugen – und zwar am Wochenende zu Nachtkernzeit. Die Herzensangelegenheit unseres Bürgermeisters ist die Lustenauer Esskultur, doch genauso sollte die Nachtruhe in der besagten Umgebung der Raststätte gewährleistet sein und zur Herzensangelegenheit werden. Denn von dauerhafter nächtlicher Ruhestörung wird man krank. Danke liebe Gemeinde.

 
  Marina Maric,

 Lustenau

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