Des Ex-Kanzlers Probleme

Die kurze Regierungsära des jugendlichen Sebastian Kurz ist zum Glück Geschichte. Für die meisten Österreicher war die Euphorie um den vermeintlichen „Wunder­wuzzi“ ohnehin unverständlich. Zum Glück ging alles doch schnell vorbei. Grund für das rasche Ende dieser türkis-blauen Konstellation waren die vielen, nun zu Tage gekommenen, verfassungswidrigen Mauscheleien, denen Kurz und viele seiner ­Anbeter nicht entsagen mochten. Nun holte jene die Vergangenheit ein und legte offen, was vertuscht bleiben sollte. Deshalb darf sich Österreich glücklich schätzen, Frau Dr. Alma Zadic als Justizministerin zu haben. Sie wird bestimmt darauf achten, dass die nun peu à peu zutage gekommenen Verfehlungen des jugendlichen Ex-Kanzlers, wie auch seiner Entourage sorgfältig geprüft werden und jeder Verfehlung die gerechte Strafe aussprechen und vollziehen lassen. Der Nebeneffekt könnte dazu führen, dass sich in Zukunft nur noch Personen mit Hirn und entsprechender Ausbildung für Regierungsämter – wenigstens in Österreich – ­bewerben.

  Hans Gamliel,

 Rorschach (CH)

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