Mehr Straßenbau – mehr Gemein­wohl!

Zum Leserbrief „Weniger Straßen – mehr Gemeinwohl“ (W&W, 27.11.): Ich gehe davon aus, dass der Großteil der Bevölkerung gut und nachhaltig leben will. Manche Minderheiten verweigern sich aber jeglichem Fortschritt und die Allgemeinheit soll das ausbaden. Wenn Vorarlbergs 220.000 Autos, 97 Prozent der Zeit herumstehen, können sie wohl schwer rund 40 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes verursachen?! Entlastende Straßenbauprojekte sind notwendig und sinnvoll, um nach einem halben Jahrhundert Planung endlich vom Stau zum ökonomischen Fahren zu kommen und Fahrer, Anrainer sowie Umwelt zu entlasten. Das ist ein Qualitätsgewinn für alle. Wir benötigen im Ländle eine umfassende Verkehrswende mit der notwendigen und überfälligen Wieder-Gleichberechtigung des Pkw im Straßenverkehr. Die große Mehrheit der Vorarlberger sind Autofahrer oder auf das Auto angewiesen und werden dafür schon über die Maßen besteuert. Schon zu lange haben wir uns von einer ideologisch geblendeten Minderheit bevormunden lassen. Leben wir wirklich noch in einer Demokratie? Für eine lebenswerte Zu­­­kunft und unsere Um­­welt brauchen wir visionäre Lösungen, wie zum Beispiel die Unterflurtraße Bregenz und vor allem eine rasche ­Umsetzung.

  Peter Rzipa,
 Lauterach

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