Grünes Licht für Achtalradweg

Nun lese ich in der VN vom 13. Dezember einen großen Bericht von Hubert Rhomberg, dass er eine Zugverbindung mit einem Tunnel von Dornbirn Wallenmahd in den Bregenzerwald bauen will. Dieser Wälderexpress WEX soll 800.000 bis eine Milliarde Euro kosten (Kostenvoranschlag von 2020, jetzt um vieles mehr) und auch jedes Jahr weit über 200.000 Euro Folgekosten verursachen. In gleichem Zuge würden Radler durch einen eigenen sechs Kilometer langen Tunnel in den Bregenzerwald (Bersbuch) gelangen – der Vordere Bregenzerwald wäre nicht berücksichtigt. Welcher Radler zieht so einen langen dunklen, kalten Tunnel dem wunderschönen, naturgeformten, leicht ansteigenden Radweg an der frischen Luft im Achtal vor? Die Regio Bregenzerwald wird von Herrn Rhomberg aufgefordert, sich vor diesen Zug spannen zu lassen und der Kopf der Regio erscheint im Großformat in der Zeitung.

Woher sollen denn für dieses kostspielige Projekt die Mittel kommen, wenn das Land nicht einmal die übertriebenen 40 Mio. Euro für die Sanierung des Achtalweges aufbringen kann oder will? Oder „verkleben“ da gewisse Politiker im Landhaus als Verhinderer zur Erhaltung des Achtalweges und idealen Radweglückenanschluss vom Rheintal in den Bregenzerwald die Anträge für die Zukunft?

 Michael Schmelzenbach,

 Schwarzch

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