Aufarbeitungs-verweigerung

Wäre es nicht längst an der Zeit, aus Coronazeiten einige Dinge aufzuarbeiten und geradezurichten, solange noch etwas zu richten ist? Wie viele Menschen wurden, alleine weil sie sich dem Willen der führenden Eliten nicht beugten, entlassen und fehlen heute speziell im Ärzte- und Pflegebereich? Man vergesse die „skrupellosen Corona-Aktionen“ eines Herrn Szekeres oder die harsche Reaktion einer AK-Präsidentin u.a.m. nicht! Haben sich dabei nicht auch einige Gerichte samt unserer politischen Führungsspitze teilweise arg bekleckert? Erklärte ein hoher Kirchenfürst Menschen, die sich nicht impfen lassen wollten nicht als geistig abartig oder so ähnlich und suspendierte u.a. einen Polizei- und Militärgeistlichen deswegen seines Amtes? Gab es solche „Kirchenakzeptanzen“ nicht schon in jener Zeit, die man bei uns hinsichtlich Wiederbetätigung u.a.m. möglichst ausklammert oder, wo möglich, gesetzlich verfolgt? In meiner Schulzeit wurden jedoch all diese schrecklichen Taten einfach totgeschwiegen! Die deutsche Gasnachbefüllung kostete den vierfachen Preis und unsere? Wird bei uns „die dicke Suppe“ möglichst verwässert oder nur zugedeckt, statt aufgearbeitet? Lernt man „da oben“ offenbar nichts dazu, statt zu begreifen, dass Ungerechtigkeiten unter der Decke weiterkochen und bei Betroffenen unvergessen, irgendwann vielleicht zum Ausbruch kommen könnten? Geschieht das aus Angst vor Konsequenzen, Feigheit oder warum sonst? Sieht so gelebte Demokratie aus?

 Kurt Höfferer,

 Hörbranz