Änderungs- direktiven?

Unsere Beschwichtigungspolitik und Gesetzes­auslegung endet abrupt dort, wo deren eigene Interessen betroffen sind. Teilweise gewaltbereite Demonstrationen und „Mobilisierung von ­Heldengemeinschaften“ wie bei uns und in Deutschland würden in den USA in so hohen finanziellen Wiedergutmachungsstrafen münden, dass auch die potenten Geldgeber aus den USA schnell ihre ­Grenzen aufgezeigt bekämen. Schon seltsam, in Coronazeiten kamen Schlagworte wie allgemeine Interessen, Gefährdung durch Ungeimpfte u.a.m. in Umlauf, die dank gewichtiger Medienpräsenz weniger Aktivisten, durch Klimathemen und hochgejubelte „Fachleute“ derzeit auf ­diesem Gebiet neuerlich aufbereitet werden. Auch wenn es Klimaveränderungen gibt – und immer schon gab –, sind wir wirklich für alles unkritisch empfänglich, was uns ­vorgekaut wird? Gibt es nicht in Kalifornien, wo lange Jahre Dürre herrschte und Mandelplantagen aufgegeben wurden, inzwischen Überschwemmungen, wie auch in Teilen von Australien? Sind das der Jetstreamänderung geschuldete zyklische ­Wetter-, Klima- oder Erderwärmungsszenarien globalen Ausmaßes? ­Verstehen unsere „Fach­leute“ wirklich all die Zusammenhänge und Faktoren unseres ­klimatisch globalen Umfeldes? Gab es nicht schon für uns unerklärliche „Eis-Erdzeiten“, die nur wenig menschliches Leben zugelassen hätten? Sind wir Menschen in Europa in der Lage, alles, was unseren Lebensinteressen, unserer „Erleuchtung“ zuwiderläuft, zu ändern und unseren Vorstellungen gemäß allen anderen Erdbewohnern aufzuzwingen? Oder werden wir angs­t­getrieben bewusst ­zweckbenutzt?

Kurt Höfferer,
Hörbranz