„Der Beruf ist äußerst vielseitig“

Die Ausbildung zur Zahnärztlichen Assistentin eröffnet neue Perspektiven.

Die Ausbildung zur Zahnärztlichen Assistentin eröffnet neue Perspektiven.

Zukunftsjob ­Zahnarzt- und Prophylaxe­assistentin – sichere berufliche Zukunft in einem interessanten ­Aufgabengebiet.

Neben Zahnärztinnen nehmen Zahnarzt- und Prophylaxeassistentinnen eine wichtige Rolle als Ansprechpartner zur Erhaltung der Zahngesundheit und Lebensqualität der Patienten ein. Die Nachfrage am Arbeitsmarkt ist hoch und es wartet ein vielfältiges, spannendes Aufgabengebiet.

„Perfekte Mischung“

„Ich bin jetzt im zweiten Jahr und mir macht die Ausbildung immer noch sehr viel Spaß! Durch die perfekte Mischung aus Theorie und Praxis fällt einem das Lernen wirklich leicht. Ein großer Vorteil ist auch, dass man mit der Ausbildung in der ganzen EU arbeiten kann – das eröffnet einem ganz neue Perspektiven“, erklärt Beyza Calim, Auszubildende zur Zahnärztlichen Assistentin, begeistert. Der Beruf „Zahnärztliche Assistenz“ ist wie andere Berufe im Gesundheitswesen kein Lehrberuf. Die Ausbildung dauert drei Jahre, wobei der praktische Teil im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses bei einem Zahnarzt erfolgt. Die theoretische Ausbildung erhalten die angehenden Assistentinnen in einem sechssemestrigen Fachkurs an der Schule der Zahnarztassistentinnen (ZAss) der Landeszahnärztekammer Vorarlberg in Feldkirch. „Der Beruf ist äußerst vielseitig und man lernt immer wieder etwas Neues. Generell ist es sehr wichtig, dass die Ausbildung zur Zahnärztlichen Assistenz heute endlich ein anerkannter Gesundheitsberuf ist. Umso schöner ist es, dass die Ausbildung hier im Land stattfinden kann!“, informiert DDr. Julia Rainer, Stellvertretende Schulleiterin.

„Die Hälfte der Lehrer
sind selbst Zahnärzte“

Um zu gewährleisten, dass die Ausbildung optimal funktioniert, werde besonders darauf geachtet, dass aktiv immer wieder positive Veränderungen geschaffen werden. „Die Hälfte der Lehrer sind, so wie ich, selbst Zahnärzte – das ermöglicht einen sehr praxisbezogenen Unterricht, bei dem die Schüler enorm von der Erfahrung der Lehrkräfte profitieren können“, ergänzt Rainer. Abgeschlossen wird die Ausbildung nach der dreijährigen praktischen Berufsausbildung und dem Ablegen einer theoretischen Prüfung mit dem Diplom „Zahnärztliche Assistenz“. Weitere wichtige Infos sind online zu finden (siehe Factbox).  MA

<p>Beyza Calim</p>

Beyza Calim

<p>DDr. J. Rainer</p>

DDr. J. Rainer

<p class="caption">Die angehenden Assistentinnen können früh selbstständig unter Aufsicht arbeiten.</p>

Die angehenden Assistentinnen können früh selbstständig unter Aufsicht arbeiten.

50 Prozent der Lehrer sind praktizierende Zahnärzte. 6 Semester dauert die ­Ausbildung zur „ZAss“. 1 Jahr dauert die Zusatz­ausbildung zur „PAss“. 1 mal pro Woche erfolgt der theoretische Unterricht.

INFOS

Infos, Jobbörse und Bewerbung:
• „Zahnärztliche Assistenz“:
www.laendle-zass.at

• „Prophylaxeassistentin“:
www.laendle-pass.at

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