Jugendprojekt: „z’ Wolfurt dahoam“

Im WAWA treffen sich Jugendlicher unterschiedlicher Nationen, um gemeinsam die Freizeit zu verbringen. Fotos: handout/WAWA

Im WAWA treffen sich Jugendlicher unterschiedlicher Nationen, um gemeinsam die Freizeit zu verbringen. Fotos: handout/WAWA

Die Offene Jugendarbeit WAWA hilft Jugendlichen aller Kulturen, sich in Wolfurt zu Hause zu fühlen.

In Wolfurt leben viele Jugendliche mit unterschiedlichsten Migrationshintergründen, Kulturen und Konfessionen. Trotz verschiedener Herkunfts- und individueller Lebensgeschichte und Lebenssituationen, verbindet sie der gemeinsame Wohnort. Im Jugendhaus WAWA haben sich die jungen Menschen ein zweites Zuhause errichtet. Ein Platz, an dem die eigene Herkunft oder religiöse Konfession keine wirkliche Rolle mehr spielt.

Toleranz und Akzeptanz

Die Offene Jugendarbeit legt großen Wert auf gegenseitige Toleranz und Akzeptanz und bietet einen offenen Zugang für neue Jugendliche, die sich in die Gemeinschaft integrieren wollen. Vor Jahren wurden mit den Jugendlichen gemeinsam neue Hausregeln erarbeitet, die dieses Zusammenleben fördern und ermöglichen. Die Projektidee von „z’Wolfurt dahoam“ stammt aus dem Jugendhausalltag im WAWA, wo bei Konfliktsituationen der Jugendlichen untereinander immer wieder auf gemeinsame Komponenten gepocht wird. Nämlich das Interesse am Besuch im WAWA und den gemeinsamen Wohnort in der Marktgemeinde Wolfurt. Dem Phänomen, sich in Wolfurt zu Hause zu fühlen, wollte die Offene Jugendarbeit einen besonderen Platz einräumen. Dieses Projekt befasst sich intensiv mit Integration und interkulturellem Lernen. Gemeinsam sehen sich die Jugendlichen Wolfurt an, um zu eruieren, was bereits gegeben ist und was man in Wolfurt benötigt, um ein noch besseres Zusammenleben zu fördern. Dabei wird erörtert, was Wolfurt lebenswert macht und den Jugendlichen das Gemeinschaftsgefühl von „6922“ vermittelt. MH

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