„Lehrlinge sollen Spaß an der Arbeit haben!“

Lucas Bolter ist mit Leib und Seele Lehrlingsausbildner. Der 35-Jährige leitet die Lehrlingsbaustelle sowie diverse Lehrlingsprojekte.  Fotos: handout W+M

Lucas Bolter ist mit Leib und Seele Lehrlingsausbildner. Der 35-Jährige leitet die Lehrlingsbaustelle sowie diverse Lehrlingsprojekte.  Fotos: handout W+M

Vom Maurerlehrling zum Ausbildner: Lucas Bolter (35) gibt sein erlerntes Wissen jetzt an jüngere Generationen weiter.


Wie war dein Werdegang bei Wilhelm+Mayer? Ich habe mit der Maurerausbildung gestartet und dann Praxiserfahrungen auf den Baustellen gesammelt, bevor ich die Bauhandwerkerschule absolviert habe. Danach habe ich als Facharbeiter und Polier gearbeitet, bevor mir die Chance geboten wurde, als Lehrlingscoach einzusteigen.

Warum bist du Lehrlingsausbildner? Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Einstieg in das Unternehmen und den Beruf eine Herausforderung für die jungen Leute ist. Ich habe einen guten Zugang zu den Lehrlingen und die Arbeit mit ihnen macht mir Spaß. Es ist sehr befriedigend zu sehen, wie positiv sich die meisten Lehrlinge entwickeln und von Tag zu Tag geschickter werden.

Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spaß? Meine Erfahrungen weiterzugeben, zu beobachten, dass sich durch meine Unterstützung wirklich etwas nach vorne bewegt.

Was ist dir bei der Arbeit mit deinen Lehrlingen besonders wichtig? Es klingt einfach, aber etwas vom Wichtigsten ist mir, dass sie Spaß an der Arbeit haben. Wer sich jeden Tag zur Arbeit aufraffen muss, der ist am falschen Platz. Das bringt einen persönlich, das Team und das Unternehmen letztlich nicht weiter. Wichtig ist mir auch, dass der Umgangston stimmt und Teamspirit gelebt wird. Schließlich verbindet uns ein gemeinsames Ziel.

Welche Lehrberufe bildest du aus? Mein Fokus liegt auf der Ausbildung von Maurerinnen und Maurern oder Baufacharbeitern, wie es jetzt heißt. Primär bilden die Poliere unsere Lehrlinge aus, ich stoße dazu, wenn es irgendwo Probleme gibt und leite die Lehrlingsbaustelle und Lehrlingsprojekte.

Gibt es auch schwierige Phasen in deinem Beruf und wenn ja, wie meisterst du die? Überall dort, wo Lebenssituationen für Lehrlinge schwierig sind, färbt das auch auf deren Arbeitsleistung und Lernbereitschaft ab. Da ist eine unterstützende Kommunikation wichtig. Wenn die Vertrauensbasis stimmt, kann man helfen. Das ist manchmal eine ordentliche Herausforderung.

Was war dein bisher schönstes Erlebnis mit den Lehrlingen? Da gibt es einige. Besonders freue ich mich, wenn ein Lehrling, der sich anfangs schwergetan hat, mit meiner Unterstützung dann doch einen Lehrabschluss schafft. Auch wenn ich sehe, wie sie sich im Unternehmen weiterentwickeln, ist das sehr befriedigend für mich.

Was macht deine Firma so besonders? Es ist nicht selbstverständlich wie man bei Wilhelm+Mayer mit Lehrlingen umgeht, welche Unterstützung man ihnen bietet. Die Geschäftsleitung steht total hinter der Lehrlingsausbildung und das schon seit vielen Jahren, sonst gäbe es meine
Position gar nicht.

„Es ist nicht selbstverständlich, wie engagiert Wilhelm+Mayer mit Lehrlingen umgeht.“ Lucas Bolter, Lehrlingsausbildner bei W+M

Zur Person

Name: Lucas Bolter
Alter: 35 Jahre
Wohnort: Koblach
Beruf: Lehrlingsausbildner bei Wilhelm + Mayer
Hobbies: Familie, Schollasteacher Koblach