Für die Umwelt: Freizeitbad setzt auf nachhaltige Konzepte

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hallenbades wurde 2016 in Betrieb genommen. Fotos: Markus Gemeiner, handout Val Blu

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hallenbades wurde 2016 in Betrieb
genommen. Fotos: Markus Gemeiner, handout Val Blu

Beim Freizeitbad Val Blu in Bludenz setzt man auf Photovoltaik und Fernwärme.

Um den Energiebedarf zu decken, wird beim Val Blu auf nachhaltige Konzepte und die Abwärme der Firma Getzner Textil gesetzt. Rund zwei Drittel des jährlichen ­Energiebedarfs wird aus dem Fernwärmenetz bezogen. Im Rahmen der täglichen Produktionsarbeit fällt bei der Firma Getzner Textil eine erhebliche Menge an Abwärme an, die im eigenen Betrieb nicht vollständig wiederverwendet werden kann. Der Bludenzer Textilbetrieb betreibt daher schon seit 2001 ein Fernwärmenetz, das die benachbarten Schulen und noch einige andere Gebäude beheizt. Auch das Badewasser sowie das Hotel des Val Blu werden schon seit mehreren Jahren durch die Abwärme der Getzner Textil AG auf Wohlfühltemperatur gebracht. Rund zwei Drittel des jährlichen Energiebedarfs können so über die Abwärme der Firma Getzner wettgemacht werden. Das entspricht einer Energie-
leistung von 2,3 MWh. „Alle Beteilig-ten profitieren von diesem Konzept. Das Val Blu kann so seine Energiekosten senken, die Firma Getzner die überschüssige Abwärme ableiten. Und das Allerbeste: Durch die jährliche Einsparung von 644 Tonnen CO2 wird die Umwelt nachhaltig geschont“, betont Jakob Glawitsch, Val Blu-Geschäftsführer, die Vorteile der Kooperation. Zusammen mit der 360 Quadratmeter großen Photo-voltaikanlage, die 2016 am Dach des Hallenbades in Betrieb genommen wurde, bildet die Anbindung des Val Blu an das Fernwärmenetz einen bedeutenden Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Region.

<p class="caption">Jakob Glawitsch</p>

Jakob Glawitsch

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