Maßnahmen für eine bessere Zukunft

Russmedia sahnte bei den Global Media Awards 2021 groß ab.  Foto: VN/Riedmann, Sams, Steurer

Russmedia sahnte bei den Global Media Awards 2021 groß ab.  Foto: VN/Riedmann, Sams, Steurer

Ein Fuhrpark mit Elektro-Autos, eine ­energiesparende Wärmepumpe und eine Photovoltaik-Anlage: ­Russmedia trägt einen Teil zum Klimaschutz bei.

Was vor 100 Jahren mit einem regionalen Buchverlag in Bregenz startete, gilt heute als progressivstes Multi-Nischen-Medienunternehmen Europas. Tages- und Wochenzeitungen, Onlineportale, Druck, Logistik, Radio und IT-Services sind alleine am Hauptstandort in Schwarzach unter einem Dach. Da verwundert es nicht, dass sich das Medienunternehmen auch für den Klimaschutz engagiert.

Maßnahmen für eine
bessere Umwelt

Als freiwilliges Mitglied im Klima-neutralitätsbündnis 2025 wird der erzeugte CO2-Ausstoß bzw. Überschuss einerseits durch ein Wiederaufforstungsprojekt in Nicaragua und andererseits durch lokale ­Initiativen ausgeglichen. So wurde 2012 in eine Solarpanel-Anlage mit einem Leistungsvermögen von 168 kWp investiert. Außerdem wurden die Lichter im ganzen Haus sowie die Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen umgestellt.

30 Prozent Energie gespart

Der Gasbedarf wurde 2015 durch die Installation einer Wärmepumpe, die den Großteil der Beheizung und Kühlung des Hauses übernimmt, stark reduziert. Der Erdgasbedarf verringerte sich in den letzten vier Jahren auf durchschnittlich rund 80 Prozent. Auch die Lüftungsanlagen wurden erneuert: Durch die Umrüstung auf stromsparende IE4-Motoren wird über 30 Prozent der Energie eingespart. Eine stufenlose Steuerungsanlage ermöglicht eine Regulierung nach Bedarf.

Recycling-Zeitungspapier

Russmedia setzt beim Druck der Zeitungen ausschließlich auf Druckpapier mit hohem Recycling-Anteil. Der Teil, welcher nicht bereits recycelt wurde, stammt aus kontrolliertem Anbau aus dem europäischen Raum und wird in Papierfabriken in Deutschland und Österreich produziert. Das hat den Vorteil, dass weder Regenwald abgeholzt wird, noch lange Transportwege die Umwelt belasten. Außerdem stehen im ganzen Land Zeitungsboxen, in denen man alte Zeitungen abgeben kann, sodass das Papier wieder recycelt wird. Durch diesen Kreislauf gelangt das Papier wieder zurück, damit neue Zeitungen produziert werden können.

E-Auto-Ladestationen

Die Mitarbeiter leisten durch das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel, die Nutzung des Elektro-Fuhrparkes und durch Gemeinschaftsfahrten einen wichtigen Anteil für den Klimaschutz. Deshalb wurden die Ladestationen für Elektroautos auf 13 ausgebaut. Jeder Mitarbeiter, der mit Öffis zur Arbeit kommt, erhält die v-mobil-Streckenkarte von Russmedia gestellt.

E-Bike-Aktion für
Mitarbeiter

Um zum Umstieg auf das Fahrrad zu animieren, gibt es für Mitarbeiter eine Aktion mit vergünstigten Tarifen beim Kauf eines E-Bikes – so tut man nicht nur der Umwelt, sondern auch der Gesundheit etwas Gutes.  MH

12 Elektro-Autos hat Russmedia derzeit im Fuhrpark.

13 Ladestationen für E-Autos wurden installiert, wobei drei davon „vlotte“-Stationen sind. 2015 wurde eine Wärmepumpe installiert, die den Großteil der Beheizung und Kühlung des Hauses übernimmt.

30 Prozent Energie kann eingespart werden, seit die Lüftung auf stromsparende IE4-Motoren umgerüstet wurde.

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