Traumhochzeit trotz Pandemie

Natalie und Tobias Natter bereuten ihre Hochzeit in Corona-Zeiten keine Sekunde lang und sind seit letztem Jahr glücklich verheiratet.

Natalie und Tobias Natter bereuten ihre Hochzeit in Corona-Zeiten keine Sekunde lang und sind seit letztem Jahr glücklich verheiratet.

Die Hochzeit war geplant, der Termin fixiert und die Gäste eingeladen, doch das Corona-Virus wollte auch noch ein Wörtchen mitreden.


Mit der Ausnahme von kleineren Details war die gesamte Hochzeit von Natalie und Tobias bereits auf Anfang Juli 2020 festgelegt. Allerdings hatte das Brautpaar damals die Rechnung ohne eine globale Pandemie gemacht. „Mit dem Ausbruch von Covid-19 haben wir dann aber recht rasch realisiert, dass der Termin wohl problematisch werden könnte und haben vorausschauend einen Ausweichtermin organisiert“, erzählt Natalie Natter.

Ungewisse ­Hochzeitsvorbereitungen

Das große Problem, dem sich das Brautpaar stellen musste, war die Ungewissheit. Lange Zeit wussten die beiden nicht, ob eine Feier überhaupt möglich sein würde und wenn ja, mit welchen Maßnahmen diese verbunden sein könnten. Natalie berichtet: „Dieser Umstand, wie auch die tragische Situation an sich, hat uns stark in der Planung gehemmt. Für uns bedeutete die Hochzeit ein einmaliges Ereignis und sollte der schönste Tag in unserem Leben ­werden. Da will man ausgelassen mit seinen Lieben feiern und keine Maske tragen, wenn man auf den Altar ­zuschreitet. Irgendwann drängte dann einfach auch die Zeit, da gewisse Vorsichtsmaßnahmen mehr Zeit in der Organisation beanspruchen.“ Nach Monaten des ­Wartens stand im Juni zwar fest, dass die Hochzeit im Juli stattfinden hätte können, jedoch war dem Paar zu diesem Zeitpunkt noch nicht nach einer Feier zumute. Aus diesem Grund, und auch zum Schutz ihrer Familien und Freunde, entschieden sie sich für den Ausweichtermin im September.

Mit kleinen Hindernissen

Auf die Frage hin, ob sie mit dem Gedanken gespielt habe, die Hochzeit abzusagen, erklärt Natalie: „Unser Ziel war es immer, eine unkomplizierte Hochzeitsplanung zu haben, um diese Phase in unserem Leben möglichst stressfrei genießen zu können. Als uns klar wurde, dass dies absolut nicht mehr der Fall ist und wir den Termin verschoben haben, war das im Nach­hinein gesehen die beste Entscheidung für uns.“ Das Glück war dem Liebespaar schließlich doch noch hold und ließ die Infektions­zahlen über den Sommer etwas sinken. Somit wurden nahezu alle Maßnahmen für die bevorstehende Hochzeit gelockert oder gar gänzlich gestrichen. Auch die Zusammenarbeit mit den ­zuständigen Dienstleistern verlief entspannt, da sich alle verständnisvoll zeigten, bemüht waren und flexibel agierten. Da sich die Gästeliste der beiden von Anfang an auf den engsten Familien- und Freundeskreis konzentrierte, hatten sie auch mit den rund 50 Gästen ­keinerlei Schwierigkeiten.

Der schönste Tag im Leben

Abgesehen von einigen Kleinigkeiten bezüglich des Hygienekonzepts, gab es keinerlei Vorschriften, welche die Feierlichkeiten maßgeblich einschränkten. Das Brautpaar konnte den schönsten Tag in seinem Leben in vollen Zügen genießen. Natalie schwärmt abschließend: „Wir hatten traumhaftes Wetter und die Stimmung war ganz besonders, da einfach jeder das Fest nach den sozialen Einschränkungen ausgekos­tet hat. Die Trauung war genauso intim und stimmungsvoll, wie wir sie uns immer erträumt hatten.“

<p class="caption">Lediglich die Freunde des Paares aus Marokko konnten aufgrund des dort bestehenden Ausreiseverbotes nicht an der Hochzeit teilnehmen. Fotos: Sams</p>

Lediglich die Freunde des Paares aus Marokko konnten aufgrund des dort bestehenden Ausreiseverbotes nicht an der Hochzeit teilnehmen. Fotos: Sams

„Unser Ziel war es immer, eine ­unkomplizierte Hochzeitsplanung zu haben, um diese Phase in unserem Leben möglichst stressfrei genießen zu können.“ Natalie Natter, 31 Jahre, Feldkirch

Zur Hochzeit von Natalie und Tobias

Brautpaar, Wohnort: Natalie und Tobias Natter, Feldkirch
Hochzeitsdatum: 11. September 2020
Trauung: Alte Pfarrkirche Hl. Michael in Tisis
Location der Feier: E3 Montforthaus Feldkirch (um das Hygiene­konzept kümmerte sich zur Gänze das Team vom E3 Montforthaus)

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