Das ist voll „Spezial“!

|1| Die Brauerei liegt im Herzen von Dornbirn. |2| Im Mohren-Lädele bekommt man originelle und leckere Mitbringsel. |3| Bei der Produktion achtet man auf Nachhaltigkeit. |4| Derzeit kann man sich im Biermuseum die Ausstellung „Faszination Bierdeckel“ ansehen. Fotos: handout/Mohrenbräu

|1| Die Brauerei liegt im Herzen von Dornbirn. |2| Im Mohren-Lädele bekommt man originelle und leckere Mitbringsel. |3| Bei der Produktion achtet man auf Nachhaltigkeit. |4| Derzeit kann man sich im Biermuseum die Ausstellung „Faszination Bierdeckel“ ansehen. Fotos: handout/Mohrenbräu

Die älteste Brauerei Vorarlbergs übernimmt Verantwortung für die Zukunft. Tradition und Innovation sind die Basis.

Vorarlberger Kulturgut mitten in Dornbirn: Josef Mohr eröffnete 1784 in der heutigen Marktstraße in Dornbirn eine Gaststätte mit angeschlossener Brauerei – das Gasthaus „Zum Mohren“. Am 1. Mai 1834 übernahm Franz-Anton Huber die Gaststätte samt Brauerei. Da es sich um eines der beliebtesten Häuser in der Stadt handelte, beschloss er, den Namen beizubehalten. Seit diesen Tagen steht der „Mohr“ für das Bier der Brauerei und ist in Vorarlberg gleichzeitig ein Synonym für Tradition, Heimat und soziales Engagement. Die Marke „Mohrenbräu“ ist seit über 200 Jahren fixer Bestandteil im Vorarlberger Leben. Der Betrieb wird mittlerweile in sechster Generation von Familie Huber geführt. Die älteste Brauerei des Landes hält mit ca. 50 Prozent den größten Marktanteil. „Wir sind stolz auf unsere Geschichte. Tradition und Innovation sind die Basis unserer Unternehmenskultur“, so Geschäftsführer Heinz Huber. Energie sparen und die Umwelt schonen – so lautet einer der Werte des Familienunternehmens. Der Beitrag zur Natur: Energiesparende Anlagen, energieeffiziente Brauweise, Sparsamkeit und die Wahl des richtigen Stroms. Bereits seit 2013 bezieht die Mohrenbrauerei Ökostrom der VKW. Nach einer Investition von 600.000 Euro im Jahr 2012 gab es im Jahr 2013 bereits erste Einsparungen von 1,3 Millionen kwh. Auch der Wechsel zur Mehrweg-Leichtflasche aus Glas beim Pfiff im Jahr 2019 war ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. 90 Gramm weniger wiegt die Flasche, das macht zwei Kilogramm pro Bierkiste. Der Vorteil davon: auf dem Transportweg fallen im Jahr 585 Tonnen weniger Gewicht an, was wiederum einen wertvollen Einfluss auf die Logistik hat.

Bye, Bye Pet-Flasche!

Und es geht noch weiter. Vor über 20 Jahren war die Mohrenbrauerei die erste Brauerei Mitteleuropas, die Bier in PET-Flaschen anbot. Nun heißt es Abschied nehmen vom Begleiter zu Festivals oder Picknicks am See. „Im Rahmen eines größeren Investitionsprogramms wird auch der Befüller ausgetauscht. Mit Blick auf Nachhaltigkeit und Klima haben wir uns dafür entschieden, das Befüllen der PET-Flaschen einzustellen und uns auf Glas zu konzentrieren“, erläutert Heinz Huber. Ganz auf Einweg kann aber natürlich nicht verzichtet werden, gerade wenn man Festivals und Picknicks am See denkt. Für solche Sonderanlässe gibt es das Mohren Pfiff und den Radler Sauer in Dosen. Heinz Huber: „Wir nehmen unsere Verantwortung ernst und fühlen uns mit unserem Ländle und den Menschen verbunden. Daher werden wir auch in Zukunft in weitere, umweltverträgliche Techniken und Energien investieren.“ Und dann bleibt eigentlich nur noch eins zu tun: Sich auf ein kühles Mohren zusammensetzen und gemeinsam auf die Zukunft anstoßen. Mit Verständnis ­füreinander und Respekt.  MH

<p class="caption">Den Radler und das Pfiff gibts bereits in der Dose – perfekt für einen Ausflug.</p>

Den Radler und das Pfiff gibts bereits in der Dose – perfekt für einen Ausflug.

<p>Heinz Huber</p>

Heinz Huber

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