Crossover des Jahres im Test

Die bunten Schlachten sind eröffnet und alle machen mit!  Fotos: Nintendo, handout/Ländlegamer

Die bunten Schlachten sind eröffnet und alle machen mit!  Fotos: Nintendo, handout/Ländlegamer

Der Ländle Gamer verrät, warum man „Mario + Rabbids Kingdom Battle“ lieben oder hassen muss.

Der „Kingdom Battle“ ist nicht als Shooter oder Jump’n’Run inszeniert, sondern als rundenbasierte Strategie – wie im Schach darf erst die eine, dann die andere Seite ihre Züge machen. Statt der derzeit handelsüblichen Open-World hat man es mit einer an den Mario-Levels orientierten, sehr linearen und detailreich designten Welt zu tun.

Was ist denn los?

Durch einen kleinen Unfall sind die chaotischen Rabbids im Pilz-Königreich gelandet und richten jede Menge Unheil an. Kernstück ist eines der crazy Häschen, das mit einer Strahlenbrille wild Lebewesen und Objekte fusioniert. So entstehen auch Rabbid-Varianten von Mario & Co, die sich nun mit den echten Nintendo-Helden zusammentun, um die Welt zu retten.

Kein Kinderspiel

Entgegen der gelungenen Knuddeloptik und der teils sehr schlichten Texte sollte man „Mario + Rabbids Kingdom Battle“ nicht mit einem Kinderspiel verwechseln. Das Gameplay ist gleichermaßen fordernd wie tiefgehend. So muss man bei den Fights taktische Finesse beweisen. Die Helden verfügen über vielfältige, ausbaubare Fähigkeiten und ein stetig wachsendes Waffenarsenal. Jede Figur hat ihre Stärken und außerdem unterstützen sich die bunten Kameraden gegenseitig mit Team-Moves. Vor allem das Terrain muss genutzt werden, um in den Angriffs-, Sturm- oder Eskortier-Missionen bzw. bei den Boss-Fights die Oberhand zu behalten.

Viel zu tun

Abseits der Kämpfe dienen allerlei Nebenbeschäftigungen der Zerstreuung: Da warten Secrets und kleine Puzzles darauf, entdeckt zu werden, Extra-Herausforderungen locken die Komplettier-Junkies und ein Zweispieler-Modus wurde eingebaut. Ubisoft hat einen echten Ausnahme-Titel für die Switch abgeliefert, liebevoll gestaltet, den Charakteren treu und spielerisch ohne jeden Tadel. Doch trotz allem sehenswerten Zubehör bildet die rundenbasierte Kampf-Strategie den Kern des Spiels. Wer die mag, bekommt mit dem Game alles, was er sich nie zu wünschen getraut hat. Wer etwas anderes erwartet, wird enttäuscht werden. Im Video-Review verrät der Ländle Gamer ausführlich, warum er „Mario + Rabbids Kingdom Battle“ liebt bzw. hasst.  Bewertung: 5/6

<p class="caption">Die Video-Review online gibtʼs auf www.youtube.com/laendlegamer.</p>

Die Video-Review online gibtʼs auf www.youtube.com/laendlegamer.

Artikel 1 von 1