„Gemeinsam Spaß spüren“

Buntspecht aus Wien mit Sänger und Gitarrist Lukas Klein (oben) spielen morgen (20.30 Uhr) im Jugend- und Bildungshaus Arbogast.  Fotos: handout/Buntspecht, dubisteinschatz.at

Buntspecht aus Wien mit Sänger und Gitarrist Lukas Klein (oben) spielen morgen
(20.30 Uhr) im Jugend- und Bildungshaus Arbogast.  Fotos: handout/Buntspecht, dubisteinschatz.at

Morgen (20.30 Uhr) spielen Buntspecht im Bildungshaus Arbogast. W&W sprach mit Sänger und Gitarrist Lukas Klein.

WANN & WO: Welchen Ursprung hat der Bandname „Buntspecht“?

Lukas Klein: Ich könnte dir jetzt eine Geschichte von einem tollen kreativen Prozess erzählen, aber die gibt es nicht. Irgendwann war es Zeit, unserem kleinen Projekt einen Namen zu geben. Da meine Ideen allesamt schwachsinnig waren, hat Florentin „Buntspecht“ vorgeschlagen. Irgendwie hat das gepasst. Im Nachhinein sollten wir uns aber vielleicht echt mal eine bessere Story dazu einfallen lassen (lacht).

WANN & WO: Wie habt ihr euch gefunden?

Lukas Klein: Anfangs habe ich mit Florin viel gemalt und auch geschrieben. Dann kam ein Drummer dazu, ein Freund meiner Schwester. Am Abend am Donaukanal haben wir unseren Chellisten kennengelernt und schlussendlich auch Roman überredet, dass er mit seinem Kontrabass bei uns mitmacht.

WANN & WO: Wie breit ist eure musikalische Palette?

Lukas Klein: Ich würde sagen, sehr über den Rand tröpfelnd. Wir möchten uns hierbei selbst auch keine Grenzen setzen. Erlaubt ist, was gefällt.

WANN & WO: Wie entstehen eure Lieder?

Lukas Klein: Das fängt meist mit einem kleinen, zündenden Funken an. Im Gespräch feilen wir dann an der Idee, ganz wie es sich ergibt. Uns ist aber wichtig, dass die Songs nicht übermäßig konstruiert rüberkommen.

WANN & WO: Wie war das beim Song „Hinterkammerl“?

Lukas Klein: Heute ist Rauchen ja ein recht gefährliches Thema. 2013, als der Song entstanden ist, war das noch nicht so wild. Bei einem lustigen Abend haben wir uns überlegt, dass wir mal einen Song schreiben wollen, in dem einer vom Fortgehen heimspaziert. Wir brauchten einen Grund, warum der Hausmeister nicht helfen kann, in die Wohnung zu kommen. Eingefallen ist uns erst mal nichts. Als ich dann aber etwas später vom Klo zurückkahm, rief ich: „Ich hab’s: Er raucht eine im Hinterkammerl!“

WANN & WO: Muss man zum Konzert etwas mitbringen?

Lukas Klein: Nicht viel: Swingende Beine und Lebensfreude. Auch wenn es einem nicht gut geht, bringt Musik etwas Leichtigkeit. Wichtig ist, dass man sich selbst mitbringt, vielleicht noch ein paar Freunde und die Omi. Wir freuen uns darauf, gemeinsam den Spaß zu spüren.