Musical.ly kehrt als „TikTok“ zurück!

Die Nutzung von „TikTok“ ist schon ab 13 Jahren erlaubt. Foto: AP

Die Nutzung von „TikTok“ ist schon ab 13 Jahren erlaubt. Foto: AP

Der nächste große Wurf oder eine Eintagsfliege? WANN & WO nimmt die neue App „TikTok“ unter die Lupe.

„Diese App lehrt Facebook & Co. das Fürchten“, konnte man in den vergangenen Tagen des Öfteren in Multimedia-News lesen. Die Rede ist von „TikTok“, einer neuen Social-Media-App aus China, die derzeit offenbar im Sturm den Markt erobert. Im September wurde die App weltweit sogar öfter heruntergeladen, als Facebook, Instagram, Snapchat und YouTube.

Kurzvideos

Von der Funktionsweise ist „TikTok“ – nicht zu verwechseln mit dem Song von Kesha – ähnlich wie Vine. Die User wählen Videoclips aus verschiedenen Kategorien, in denen Hintergrundmusik oder Tonaufnahmen vorgegeben werden. Mit der Handy-Kamera sollen sie anschließend das passende Videomaterial erstellen. Die beliebtesten Videos einer Region werden auf der Hauptseite angezeigt und können durchgewischt werden. Um die Videos anzusehen, braucht es keine Anmeldung, zum Erstellen aber schon.

Jugendliche Nutzer

Entstanden ist die neue App durch eine Fusion mit Musical.ly, das von der „TikTok“-Muttergesellschaft ByteDance im November 2017 für rund eine Milliarde US-Dollar gekauft wurde. Zu den Nutzern zählen vorwiegend Jugendliche. Videos mit fragwürdigen Inhalten, wie Verschwörungstheorien, Hassbotschaften und dergleichen sind derzeit (noch) wenige zu finden. Dennoch empfiehlt es sich, wie bei anderen Sozialen Medien, entsprechend auf die Privatsphäre-Einstellungen zu achten. Außerdem kann „TikTok“ durch In-App-Käufe auch zur Kostenfalle werden!