Nukleares Ödland

„Fallout 76“ lässt in der aktuellen Version nur wenig Freude aufkommen.  Screenshots: Bethesda

„Fallout 76“ lässt in der aktuellen Version nur wenig Freude aufkommen.  Screenshots: Bethesda

Mit „Fallout 76“ wollte Bethesda seinen Fans ein waschechtes Online-Multiplayer-RPG spendieren. Doch das Game ist fehlerhaft und wirkt unfertig.

„Krieg. Krieg bleibt immer gleich.“ So lautete bislang das Leitthema der Fallout-Serie. Doch Bethesda bricht mit der bisherigen Tradition und verändert den Krieg: Die Einzelspieler-Formel muss im aktuellen Ableger dem Online-Multiplayer-Format weichen. Bis zu 24 Spieler sind gleichzeitig in „Fallout 76“ unterwegs. Ihr Ziel: überleben. Der Bau der eigenen Basis steht im Mittelpunkt, ebenso muss kräftig gesammelt und erweitert werden. Dabei wird man in der postapokalyptischen Spielwelt immer wieder von garstigen Kreaturen attackiert.

Spielerischer Super-Gau

Allerdings muss Bethesda stark nachbessern, denn „Fallout 76“ ist mehr Baustelle denn Spiel. Die „Creation Engine“ – Bethesdas Spielegerüst – ist längst in die Jahre gekommen, Grafik und Animationen wirken altbacken, Bugs und Glitches stören den Spielverlauf. Die First Person-Mechanik funktioniert ebenfalls eher schlecht als recht, die riesige Map ist zwar atmosphärisch umgesetzt, ist aber zum Gähnen langweilig und leer. Bethesda hat bereits angekündigt, nachzubessern. Bis der Entwickler aber nachgepatcht hat, sei an dieser Stelle vom Kauf abgeraten. Ab 18 Jahren!

Bewertung:

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