Dark Modern Rock und ein Touch von Grunge

Finn Parker-Frontmann David Stecher in seinem Element. Foto: handout/Andreas Schrete

Finn Parker-Frontmann David Stecher in seinem Element. Foto: handout/Andreas Schrete

Dornbirn. Ohne große Worte starteten Finn Parker vergangenen Freitag ihren Auftritt im Conrad Sohm mit einem direkten Einstieg in den Song „Icarus“. Der melancholische Sound erinnert entfernt an ein Stück, das auch von The Doors stammen könnte. Rhythmisch wippt Frontmann David Stecher zu den eher ruhigen Klängen der Musik. Nach einer kurzen Vorstellung, startet bereits der zweiter Song: Der Stil wird wesentlich rockiger. Das scheint das Publikum anzusprechen. Handys werden gezückt, Tanzbeine geschwungen. Stecher gesteht seine eigene Nervosität ein. Die ist dem Sänger beim nächsten Lied jedoch kaum anzumerken. Immer mehr Zuschauer werden merklich von der Musik gefesselt. Besonders als die Band ihre Debüt-Single „Pistol Gun“ anstimmt. Auch das nächste Highlight lässt nicht lange auf sich warten: Die Premiere ihrer neuen Single „Reckless“. Dem Publikum scheint sie zu gefallen: Der antreibende Rhythmus bewegt viele zum Tanzen. Doch spätestens nach dem außergewöhnlichen Start des nächsten Songs waren alle Zuschauer mit dabei: „Torpid City“ begann mit dem Refrain des Klassikers „These Boots Are Made for Walkin“ von Nancy Sinatra. Zum Besten gab das Intro im übrigen Bassistin Julia Hummer. Im letzten Song des Abends, „Take a Line“, bewies Stecher dann noch, was er an der Mundharmonika drauf hat, bevor er anschließend für
Turbobier die Bühne räumte.

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