The Battle of Vienna

Kompromisslos und mit ungebrochener Haltung: Zack de la Rocha kehrt zu seinen ­Wurzeln zurück und komplettiert die legendäre Band.  Foto: AFP

Kompromisslos und mit ungebrochener Haltung: Zack de la Rocha kehrt zu seinen ­Wurzeln zurück und komplettiert die legendäre Band.  Foto: AFP

„What better time than now“ – Rage Against The Machine sind zurück und gastieren am 12. September in Wien. W&W sprach mit Vorarlberger Veranstaltern über die Band und politische Message in der Musik.

Fans der legendären Band rund um Frontmann Zack de la Rocha vollführten vergangene Woche kollektives Headbangen, wurde doch publik, dass die Gruppe im Rahmen ihrer Tour in der Wiener Stadthalle gastiert. Kaum eine Formation prägte den Begriff des politischen Widerstands in Form ihrer Musik derart wie die 1991 gegründete Band. Rasierklingenscharfe Lyrics gepaart mit der einzigartigen Gitarrenkunst von Tom Morello, dessen Spielweise dem Instrument völlig neue und brachiale Klänge entlockte – bei Rage Against The Machine ist der Name Programm.

Heroen des Crossovers

Nach der Auflösung der Band und dem Verlust ihres charismatischen Sängers versuchten sich die anderen Mitglieder in Projekten wie Audioslave oder der genreübergreifenden Super-Group Prophets Of Rage. An die Urgewalt des Originals kam aber keiner heran, zu wichtig war die Prägung von Zack de la Rocha. Man darf gespannt sein, wie sich die Rückkehr eines der einflussreichsten Frontmänner im Crossover-Genre gestalten wird. Wenn man sich die bombastischen Live-Shows aus der Vergangenheit betrachtet, kann man davon ausgehen, dass es sich auch hier um ein emotionsgeladenes und explosives „Battle of Vienna“ handeln wird – in Anlehnung an ihr drittes Studio-Album „The Battle of Los Angeles“. Zumal als Support-Act der Hip-Hop-Diamant Run The Jewels agieren wird. Auch der am Freitag abgewickelte Vorverkauf glich einer Schlacht, die Tickets für die Stadthalle waren in wenigen Minuten vergriffen.

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