Apple kehrt Intel den Rücken

Die ersten Macs mit Apples eigenen Prozessoren sollen noch in diesem Jahr in den ­Handel kommen, teilte Apple-Chef Tim Cook im Rahmen der WWDC mit.  Foto: Apple

Die ersten Macs mit Apples eigenen Prozessoren sollen noch in diesem Jahr in den ­Handel kommen, teilte Apple-Chef Tim Cook im Rahmen der WWDC mit.  Foto: Apple

Apple setzt künftig bei seinen Macs auf hauseigene Prozessoren und verabschiedet sich damit von Intel. Dies und mehr gab das Unternehmen am Montag auf seiner ­Entwicklerkonferenz WWDC bekannt.

Apple bricht aus der eingefahrenen Spur der PC-Branche aus und stellt seine Mac-Computer von Intel-Prozessoren auf Chips aus eigener Entwicklung um. Damit werden künftige Apple-Computer auf der selben technischen Plattform wie die iPhones und iPad-Tablets laufen. Die ersten Macs mit der neuen Chip-Architektur sollen Ende des Jahres auf den Markt kommen. Über einen Austausch der Intel-Halbleiter durch Chips von Apple in den Macs wurde schon seit längerer Zeit spekuliert. Der Konzern entwickelte sehr leistungsstarke eigene Prozessoren für seine Mobil-Geräte auf Basis der Architektur des Chipdesigners ARM. In Apples Notebooks und Desktop-Rechnern kamen bisher aber – wie in der PC-Branche größtenteils üblich – Chips von Intel mit der sogenannten x86er-Architektur zum Einsatz. Das sicherte die Kompatibilität von Anwendungen über die Plattformen hinweg.

Neuer Startbildschirm
in iOS 14

So gibt Apple iPhone-Nutzern mit dem neuen Betriebssystem iOS 14 erstmals seit der Markteinführung 2007 die Möglichkeit, ihren Start-Bildschirm mit zusätzlichen Funktionen umzugestalten. Neben den gewohnten App-Symbolen wird man dort mit iOS 14 auch größere sogenannte Widgets platzieren können, in denen einige Informationen aus einigen Anwendungen angezeigt werden können – zum Beispiel News, Wetter oder Navigation. Auf dem Google-Betriebssystem Android gehören Widgets bereits seit Jahren zum Alltag der Nutzer.

Wann & Wo | template